Academy›Portfolio & Rotation
Academy 2.0 · Portfolio & Rotation

Korrelation im Portfolio lesen

Korrelation zeigt, wie ähnlich sich Anlagen bewegen. Sie verändert sich jedoch über Zeit und steigt in Stressphasen häufig an.

Verity Academy

Korrelation im Portfolio lesen

Gleichlauf verändert sich
Kapitel und Sprechertext
  1. 0:00 Korrelation misst den statistischen Gleichlauf zweier Renditereihen. Plus eins bedeutet sehr ähnlichen, minus eins gegensätzlichen Verlauf.
  2. 0:38 Eine niedrige historische Korrelation kann Diversifikation unterstützen, garantiert aber keine Stabilität in der Zukunft.
  3. 1:16 In Krisen steigen viele Korrelationen, weil Liquidität, Risikoabbau und gemeinsame Faktoren gleichzeitig wirken.
  4. 1:54 Korrelation ist zeitraumabhängig. Ein Tagesfenster kann ein anderes Bild liefern als Monats- oder Jahresdaten.
  5. 2:32 Nichtlineare Zusammenhänge und Extrembewegungen werden von einer einfachen Korrelation nur unvollständig erfasst.
  6. 3:10 Für das Portfolio zählt die Korrelation zusammen mit Volatilität und Positionsgröße. Eine kleine hochvolatile Position kann dennoch relevant sein.
  7. 3:48 Typische Fehler sind die Behandlung einer einzelnen Zahl als dauerhaft, die Nutzung zu kurzer Zeiträume und das Ignorieren von Stressszenarien.
  8. 4:26 Praxischeck: Vergleiche normale und gestresste Marktphasen und frage, ob die vermeintliche Diversifikation gerade dann trägt, wenn sie benötigt wird.
  1. 0:00 This lesson begins with the core definition and explains why the concept matters for portfolio risk rather than as an isolated metric.
  2. 0:38 The second chapter shows how the concept is measured and why the result depends on weights, time horizon and market context.
  3. 1:16 The third chapter connects the measure with practical portfolio construction and hidden concentrations.
  4. 1:54 The fourth chapter explains how market regimes and stress periods can change the behaviour that historical data suggested.
  5. 2:32 The fifth chapter shows how the concept should be combined with volatility, liquidity and position size.
  6. 3:10 The sixth chapter distinguishes useful context from an automatic trading or allocation signal.
  7. 3:48 The seventh chapter covers common mistakes, including treating a single historical number as permanent truth.
  8. 4:26 Practice check: apply the concept to the current portfolio, identify the dominant risk driver and define what evidence would change the assessment.
Lernziel: Portfoliozusammenhänge aus Gewicht, Risiko und Marktcontext verstehen, statt einzelne Kennzahlen isoliert zu lesen.