Verity Academy
Expected Value im Trading
Kapitel und Sprechertext
- 0:00 Der Ausgang eines einzelnen Trades bleibt unsicher. Der Erwartungswert beschreibt, was ein wiederholbarer Prozess über viele vergleichbare Trades im Mittel erzeugen kann.
- 0:38 Vereinfacht lautet die Formel: Trefferquote mal Durchschnittsgewinn minus Verlustquote mal Durchschnittsverlust.
- 1:16 Bei 40 Prozent Treffern, durchschnittlich zwei R Gewinn und einem R Verlust entsteht 0,4 mal 2 minus 0,6 mal 1 gleich plus 0,2 R je Trade.
- 1:54 Eine hohe Trefferquote kann unprofitabel sein, wenn wenige Verluste sehr groß werden. Kleine Gewinne und große Verluste zerstören den Erwartungswert.
- 2:32 Ein hohes theoretisches CRV hilft nicht, wenn das Ziel selten erreicht wird oder Gewinne regelmäßig zu früh beendet werden.
- 3:10 Spread, Slippage, Finanzierungskosten und extreme Ausreißer müssen in realen Daten enthalten sein. Sonst ist der Erwartungswert zu optimistisch.
- 3:48 Zehn Trades sind meist zu wenig. Marktregime, Setup-Typ und Ausführung sollten über eine ausreichend große und vergleichbare Stichprobe untersucht werden.
- 4:26 Praxischeck: Nutze reale abgeschlossene Trades, trenne Setups und Regime und berechne Trefferquote, Durchschnittsgewinn, Durchschnittsverlust und Kosten gemeinsam.
Lernziel: Das Konzept quantitativ und im Marktstruktur-Kontext anwenden, statt es als isolierte Faustregel zu benutzen.