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Positionsrisiko in Prozent

Positionsrisiko beschreibt den möglichen Verlust bis zur Invalidierung relativ zum gesamten Portfolio – nicht den eingesetzten Kapitalbetrag.

Verity Academy

Positionsrisiko in Prozent

Risiko · Struktur · Management
Kapitel und Sprechertext
  1. 0:00 Eine Position über 10.000 Euro kann weniger riskant sein als eine Position über 2.000 Euro. Entscheidend ist der Verlust bis zum fachlich begründeten Stop.
  2. 0:38 Das Positionsrisiko entsteht aus Abstand zwischen Einstieg und Stop, multipliziert mit der Stückzahl. Bei Short-Positionen gilt dieselbe Logik in umgekehrter Richtung.
  3. 1:16 Beispiel: Einstieg 100 Euro, Stop 96 Euro, 50 Stück. Das geplante Risiko beträgt 200 Euro – vor Kosten und möglichen Gaps.
  4. 1:54 Bei einem Portfolio von 20.000 Euro entsprechen 200 Euro genau einem Prozent. Diese Relation macht Risiken über verschiedene Assets vergleichbar.
  5. 2:32 Der tatsächliche Verlust kann durch Spread, Slippage oder Overnight-Gaps größer sein. Das geplante Risiko ist deshalb eine Zielgröße, keine Garantie.
  6. 3:10 Mehrere kleine Positionen können gemeinsam ein großes Gesamtrisiko erzeugen. Positionsrisiko muss immer zusammen mit Portfolio Heat und Korrelation gelesen werden.
  7. 3:48 Ein häufiger Fehler ist, den Einsatz mit dem Risiko gleichzusetzen oder den Stop nach der gewünschten Stückzahl zu wählen. Fachlich kommt zuerst die Invalidierung, danach die Größe.
  8. 4:26 Praxischeck: Bestimme zuerst die Invalidierung, berechne den Verlust je Einheit, lege das Risikobudget fest und leite daraus die Stückzahl ab.
Lernziel: Das Konzept quantitativ und im Marktstruktur-Kontext anwenden, statt es als isolierte Faustregel zu benutzen.