Verity Academy
Volatilitätsangepasste Positionsgröße
Kapitel und Sprechertext
- 0:00 Ein ruhiger Versorger und eine volatile Wachstumsaktie können bei gleicher Positionsgröße völlig unterschiedliche Verlustschwankungen erzeugen.
- 0:38 Jedes Asset benötigt genügend Raum für normale Bewegung. Ein zu enger Stop wird durch gewöhnliches Rauschen getroffen, nicht durch fachliche Invalidierung.
- 1:16 ATR kann den typischen Bewegungsumfang beschreiben. Sie liefert Kontext, aber keinen automatischen Stop.
- 1:54 Der fachliche Strukturlevel bleibt entscheidend. Volatilität hilft zu prüfen, ob der Abstand realistisch und ausführbar ist.
- 2:32 Je weiter der Stop bei gleichem Risikobudget entfernt liegt, desto kleiner muss die Stückzahl werden. Dadurch bleibt das Portfoliorisiko vergleichbar.
- 3:10 Steigt Volatilität plötzlich, können frühere Größen zu aggressiv sein. Positionsmodelle müssen auf aktuelle Bedingungen reagieren.
- 3:48 ATR blind mit einem festen Faktor zu multiplizieren ignoriert Marktstruktur. Umgekehrt ignoriert ein rein optischer Stop das normale Rauschen.
- 4:26 Praxischeck: Lege die Invalidierung fest, vergleiche den Abstand mit aktueller Volatilität und berechne erst danach die Stückzahl.
Lernziel: Das Konzept quantitativ und im Marktstruktur-Kontext anwenden, statt es als isolierte Faustregel zu benutzen.